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    Donnerstag, 08.09.2020

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Änderungen ab September





Auszahlung des Kinderboni, mehr Maskenkontrollen, neues Waffengesetz

Ab September gibt es einige gesetzliche Änderungen. Es gibt zum Beispiel einen Kinderbonus und Neuerungen beim Lottospielen und im Waffengesetz.

Hier gibt es eine Übersicht zu einigen der Änderungen.

Kinderbonus wird ausgezahlt

Der Kinderbonus beträgt insgesamt einmalig 300 Euro für jedes Kind, für das ein Kindergeldanspruch für mindestens einen Kalendermonat im Jahr 2020 bestand bzw. besteht. Den Kinderbonus gibt es also für Kinder, die 2020 geborene wurden bzw. noch bis Ende des Jahres geboren werden. Eltern, die bisher schon Kindergeld bezogen haben, erhalten auch den neuen Corona-Kinderbonus.

Ab dem 7. September beginnen die Familienkassen mit der Auszahlung. Zunächst kommt eine erste Rate von 200 Euro pro Kind, im Oktober folgen weitere 100 Euro - und zwar automatisch. Wann genau das Geld auf dem Konto ist, hängt von der Endziffer der Kindergeldnummer ab. Steht dort eine Null, kann man sich bereits am 7. September freuen. Für alle anderen Endziffern erfolgt die Auszahlung nach und nach im Laufe des Monats.

Die Finanzspritze für Väter und Mütter ist ein Teil des umfangreichen Konjunkturpakets, das den Konsum nach dem Corona-Lockdown wieder ankurbeln soll. 

Fragen und Antworten zum Kindergeld-Bonus

Lotto wird teurer

Vom 23. September an wird ein Tippfeld 1,20 Euro kosten - statt bisher 1 Euro. Das gilt für die Ziehungen mittwochs und samstags. Zugleich wird zum selben Zeitpunkt neu geregelt, wann ein Lottojackpot bei der Ziehung 6 aus 49 in jedem Fall ausgeschüttet wird. Bislang gilt, dass der Jackpot bei der nächsten Ziehung geleert wird, wenn zuvor zwölf Mal in Folge kein Tipper sechs Richtige mit der passenden Superzahl hatte.

Künftig gilt eine Höchstsumme von 45 Millionen Euro im Jackpot. Wird diese erreicht, wird ausgeschüttet. Die Laufzeit spielt dann keine Rolle mehr. Da die neue Regelung ab dem 23. September greift, ist es rechnerisch nicht mehr möglich, dass vorher noch einmal zwölf Ziehungen in Folge ohne sechs Richtige plus Superzahl bleiben.

Ausbildung zum Psychotherapeuten ändert sich

Ab dem 1. September tritt ein Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung in Kraft. Abiturienten können direkt ein Universitätsstudium der Psychotherapie absolvieren. Das Studium ist aufgeteilt in ein dreijähriges Bachelor- und ein zweijähriges Masterstudium. Die Genehmigung für die Berufsausübung kann nach einer staatlichen psychotherapeutischen Prüfung bereits nach dem Studium beantragt werden.

Hier informiert die Bundesregierung über das Gesetz

 

Neues Waffengesetz

Zum 1. September tritt das neue Waffengesetz vollständig in Kraft. Bestimmte große Magazine werden ab dann zu verbotenen Gegenständen. Das Nationale Waffenregister wird außerdem so ausgebaut, dass künftig der gesamte Lebenszyklus einer Waffe behördlich nachverfolgbar ist. Zudem dürfen die Bundesländer an belebten Orten und in Bildungseinrichtungen ab September Verbotszonen für Waffen und Messer einrichten.

 

Unterstützung für Musikfestivals und Livemusik-Veranstalter

Im Rahmen des Milliardenpakets zur Stützung für die Kulturszene in der Coronakrise fördert der Bund Musikfestivals und Livemusik-Veranstalter mit bis zu 80 Millionen Euro.

Insgesamt seien rund 150 Millionen Euro für die Musikbranche vorgesehen, hieß es in einer Mitteilung. Weitere Hilfen für Clubs und Livemusik-Spielstätten, Musikverlage und Musikfachhandel seien geplant.

Musikfestivals können bis zu 250 000 Euro erhalten, Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800 000 Euro.

Die Antragsunterlagen und weitere Informationen sind ab dem 7. September 2020 auf der Website der Initiative Musik unter www.initiative-musik.de zu finden. Die Initiative Musik bietet ab dem 1. September 2020 dazu eine telefonische Beratung an.

 

Mehr Maskenkontrollen in Zügen

Die Deutsche Bahn kontrolliert ab dem 1. September die Einhaltung der Maskenpflicht. Zum 1. September soll sich die Zahl der Kontrollen verdoppeln. Im August stiegen nach Angaben des Unternehmens täglich in rund 60 Fernverkehrszüge Sicherheitsmitarbeiter ein, um das Tragen der Maske zu überprüfen.

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