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    Donnerstag, 10.02.2022

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Kerstin Ott schießt gegen ihre Hater: Mit diesen Menschen befasse ich mich nicht





Nicht alle sind begeistert von Schlagerstar Kerstin Ott. Die Hasskommentare im Netz können der Sängerin aber nichts anhaben.

Berlin — Kerstin Ott (40) war vor einigen Jahren ein echtes Novum in der deutschen Schlagerszene. Die offen lesbische Sängerin macht kein Geheimnis aus ihrer Ehe mit Karolina Köppen (40), mit der sie zwei Kinder aus Köppens früherer Beziehung großzieht. Nach außen hin tritt Ott eher maskulin auf - und das scheint einige Schlagerfans ziemlich zu verunsichern. Nicht selten, so erzählt die „Die immer lacht“-Interpretin im Interview mit Promiflash, erhalte sie Hasskommentare in den sozialen Netzwerken. Doch ihren Hatern schenkt Ott keinerlei Beachtung.

„Ich polarisiere schon ziemlich“, verrät die Musikerin im Gespräch, „ich sehe eher maskulin als feminin aus, lebe mit einer Frau zusammen und mache aus meinem Dasein kein Geheimnis. Natürlich mögen das nicht alle.“ In der Kommentarspalte ihrer Instagram-Posts sind daher auch immer einige negative Bemerkungen zu finden. Doch Kerstin Ott interessiert das nicht wirklich. Sie konzentriert sich stattdessen lieber auf den Austausch mit ihrer großen Fangemeinde.

Kerstin Ott sieht bereits Fortschritte in Sachen Vielfalt und Akzeptanz

Ihre Hater ignoriert Kerstin schlicht und einfach. „Mit diesen Menschen befasse ich mich grundsätzlich eher nicht. Das kostet mir zu viel Energie“, erklärt sie ihre Haltung. Viel lieber konzentriert sie sich auf die vielen positiven Entwicklungen, die sich in den letzten Jahren nicht nur in der Musikszene abgespielt haben. Die heutige Jugend sei bereits viel freier von gesellschaftlichen Normen, so Ott gegenüber den Reportern.

Die Kids von heute machen ihr Hoffnung, dass die sexuelle Identität zukünftig keine Rolle mehr spielen könnte. „Gerade bei Kindern und Jugendlichen sehe ich heute große Fortschritte und man merkt, dass sich in den letzten Jahren etwas verändert hat“, findet Ott, „da können sich viele Erwachsene eine Scheibe von abschneiden.“ Mit ihrer Musik will sie ebenso ein Zeichen setzen. Deshalb stehen die Songs der Sängerin auch immer für Akzeptanz und Gleichberechtigung. Ihr aktuelles Album „Nachts sind alle Katzen grau“ ist seit September 2021 erhältlich.

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